
Agile Softwareentwicklung: Scrum und Kanban in der Praxis erklärt
Was bedeutet agile Entwicklung wirklich? Wir erklären Scrum und Kanban anhand konkreter Beispiele aus unseren Projekten.
Agile Entwicklung: Was steckt dahinter?
„Wir arbeiten agil" sagt heute fast jedes Softwareunternehmen. Aber was bedeutet das konkret — und was bedeutet es für Sie als Kunde?
Das Agile Manifest
Agile Entwicklung basiert auf dem Agilen Manifest von 2001, das vier Kernwerte definiert:
1. Individuen und Interaktionen vor Prozessen und Tools
2. Funktionierende Software vor umfassender Dokumentation
3. Zusammenarbeit mit dem Kunden vor Vertragsverhandlung
4. Reagieren auf Veränderung vor dem Befolgen eines Plans
Scrum
Scrum ist das bekannteste agile Framework. Es arbeitet in Sprints — typischerweise 2-Wochen-Zyklen.
Die wichtigsten Rollen:
- Product Owner: Priorisiert Features, repräsentiert Kundenbedürfnisse
- Scrum Master: Sorgt für reibungslose Prozesse
- Entwicklungsteam: Baut das Produkt
Typischer Sprint-Ablauf:
1. Sprint Planning: Was soll im Sprint erledigt werden?
2. Daily Standup: 15 Min. täglich — Was habe ich gemacht? Was plane ich? Gibt es Blockaden?
3. Sprint Review: Demo der fertigen Features vor dem Kunden
4. Retrospektive: Was lief gut? Was können wir verbessern?
Kanban
Kanban ist weniger strukturiert als Scrum. Es visualisiert den Workflow mit einem Board:
To Do → In Progress → Review → Done
Kanban eignet sich gut für Support-Teams oder wenn Anforderungen sehr variabel sind.
Was bedeutet das für Sie als Kunde?
- Sie sehen alle 2 Wochen echte, funktionierende Software
- Änderungen können jederzeit eingebracht werden
- Keine bösen Überraschungen am Projektende
- Volle Transparenz über Fortschritt und Budget
Bei Codemental nutzen wir eine Kombination aus Scrum und Kanban — angepasst an Ihr Projekt.


